Aufruf

Beteiligt euch an den Newroz-Delegationen!

Ez jî li virim – Ich bin auch hier!

Solidarisiert euch mit der Opposition, der wirklichen Kraft der Demokratie!

 

Die diesjährigen Newrozfeierlichkeiten in Nordkurdistan/Türkei werden in der Phase der seit 2009 andauernden sogenannten KCK-Operationen stattfinden. Daher sollen die Newroz-Delegationen aus Europa ein Ausdruck der Solidarität mit den ca. 6000 in der Türkei zu Unrecht Inhaftierten, zumeist kurdischen Oppositionellen, werden. 

Bis zum heutigen Zeitpunkt, dem 17. Januar 2012, sind unter den Inhaftierten insgesamt 6 Abgeordnete, 16 BürgermeisterInnen, 97 JournalistenInnen, 43 AnwältInnen, hunderte Führungspersönlichkeiten der BDP und anderer oppositioneller Parteien, AkademikerInnen, hunderte LokalpolitikerInnen, StudentInnen, Frauenaktivistinnen, UmweltaktivistInnen und Mitglieder zivilgesellschaftlicher Strukturen. Nicht zu vergessen sind die 2.672 verurteilten und inhaftierten Kinder und 500 SchülerInnen. 

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Der Konferenz an der Universität Hamburg, VMP 8, 3.–5. Februar 2012

Die kapitalistische Moderne herausfordern Alternative Konzepte und der kurdische Aufbruch Programm

Liebe Freundinnen und Freunde,

Die OrganisatorInnen der Konferenz »Die kapitalistische Moderne herausfordern – Alternative Konzepte und der kurdische Aufbruch« freuen sich, alle Interessierten zu einer Diskussion über theoretische und praktische Versuche eines alternativen Lebens ein- zuladen. Diese Konferenz wird auch für alle interessant sein, die mit dem Wandel der kurdi- schen Gesellschaft und und der kurdischen Bewegung Schritt halten und die von ihnen vor- geschlagen Alternativen kennen lernen möchten.

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Delegationsbericht zum Massaker in Roboskî (Qilaban) – Uludere/Şirnak


31.12.2011- 4. Januar 2012 - Kurdistan

TeilnehmerInnen:

Cansu Özdemir Abgeordnete der Fraktion Die Linke. Hamburg

Hamide Akbayir,  Ali Atalan Abgeordnete der Fraktion Die Linke.NRW

Robert Jarowoy, Ratsmitglied Fraktion Die Linke in Hamburg, Schriftsteller

 Der Anlass der Reise, die zum Beginn des Jahres stattfand, war die Ermordung der 35 kurdischen Zivilisten am 28.12.2011 durch Luftangriffe des türkischen Militärs in Uludere - Roboskî, an der Grenze zum Irak.

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Ein Status für die Kurden – Freiheit für Abdullah Öcalan

Für unsere Existenz und Freiheit sind wir unterwegs!

Trotz ihrer Zahl von etwa 40 Millionen können die Kurden ihre Grundrechte als Volk bis heute noch nicht als solches wahrnehmen. Erster Grund dafür ist, dass die europäischen Großmächte mit dem Vertrag von Lausanne am 24. Juli 1923 Kurdistan vierteilten und den Staaten Türkei, Persien, Irak und Syrien unterordneten. Durch diesen Vertrag blieben die Kurden ohne garantierte Rechte und ohne gesicherten Status. Damit wurden sie zum einen ihrem Schicksal überlassen und zum anderen mit den grausamen Angriffen der Kolonialstaaten konfrontiert.

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Neues Massaker der Türkei an kurdischen Zivilisten

Türkische Kampfflugzeuge bombardieren kurdische Dörfer, mindestens 40 Kinder und Jugendliche ermordet.

In der Nähe des Dorfes Roboskî im Kreis Qileban (Uludere), Provinz Şirnêx (Şırnak), Türkei, bombardierten in der Nacht auf Donnerstag türkische Kampfflugzeuge eine Gruppe von Zivilisten. Bei dem Massaker wurden 40 Menschen ermordet.

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Zwickmühle der Kollaboration

Mustafa Karasu (Yeni Özgür Politika, 31.01.2011)

Die Völker des Nahen Ostens [hier einmal in der Bedeutung vom Maghreb bis Iran] erheben sich nacheinander. Nachdem in Tunesien die Regierung gestürzt wurde, fiel sie auch in Ägypten. Nach Ägypten werden die Bevölkerungen anderer Länder der Region folgen, so wird erwartet.
Die Volkserhebung im Nahen Osten ist eigentlich ein verspäteter Akt. Denn schon seit Längerem haben die Regierungen ihre Legitimität verloren.

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Der Kampf der Frauen im Mittleren Osten ist lebendig, dynamisch ...

Schlussresolution der Nahost-Vorbereitungskonferenz für die Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen in Venezuela

„Die Zeit ist reif für einen neuen Aufbruch der internationalen Frauenbewegung!“ Unter diesem Motto wird im März die Weltkonferenz der Basisfrauen in Caracas/Venezuela stattfinden.
In Vorbereitung dazu fand vom 24. bis zum 26. Dezember 2010 das Nahost-Vorbereitungstreffen im „Zentrum der Freien Frau“ in Kirkuk unter Beteiligung von Frauen aus der Türkei, Syrien, dem Irak und Kurdistan statt.

Fünfunddreißig türkische, kurdische, arabische und assyrische Frauen aus 17 Organisationen nahmen an der Konferenz teil.

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Was sagen türkische Intellektuelle zum neuen Konzept der Demokratischen Autonomie?

Während in der Türkei Diskussionen über eine Lösung der kurdischen Frage die Top-Tagesthemen einnehmen, kam die größte zivilgesellschaftliche Plattform der Türkei, der „Kongress für eine Demokratische Gesellschaft“ (DTK), vom 18. bis 19. Dezember 2010 zum „Kongress für Demokratische Autonomie“ zusammen. An diesem zweitägigen Symposium beteiligten sich zahlreiche AkademikerInnen, JournalistInnen, SchriftstellerInnen, zivilgesellschaftliche Organisationen sowie VertreterInnen diverser politischer Parteien.

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Kapitalistische Modernität oder demokratische Revolution im Mittleren Osten?

Kurdischer Volksaufstand gegen die Hinhaltetaktik der AKP-Regierung

Songül Karabulut

Das kurdische Jahr hat einen Monat mit immenser Bedeutung, der in der kurdischen Frage den weiteren Verlauf des Jahres vorzeichnet. Dieser Monat ist zweifellos der März. Auch der März in diesem Jahr war gekennzeichnet von wichtigen Entscheidungen und Entwicklungen. So wurde z. B. die einseitige Waffenruhe, die seit dem 13. August 2010 anhielt, aufgehoben und zu Newroz eine neue politische Phase eingeleitet.

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Erstes Ökologieforum in Amed

Die Natur – die Grundlage allen Lebens – gegen profitsüchtige Konzerne und Staaten verteidigen

Ercan Ayboğa, Initiative zur Rettung von Hasankeyf

Am 29. und 30. Januar 2011 fand in Amed (Diyarbakır) das erste Ökologieforum statt. Organisiert wurde es vom Mesopotamischen Sozialforum (MSF), das sein erstes allgemeines Forum im September 2009 in Amed (Diyarbakır) unter großem Zuspruch abhielt und seitdem kontinuierlich weiterarbeitet.
Am Ökologieforum nahmen insgesamt zwischen 500 und 800 AktivistInnen und Interessierte aus allen Teilen der Gesellschaft teil. Sie kamen nicht nur aus Kurdistan,

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Filmemacherinnen der Guerilla

Eine freie Kunst kann nur in der Revolution und mit der Revolution geschaffen werden

Şervin Nûdem sprach mit Jinda Baran und Dersim, Filmemacherinnen der Guerilla, über
revolutionäre Kunst und die Arbeit am Film

Wie hat sich die Filmarbeit hier in den Bergen entwickelt?
Jinda: Unsere Arbeit begann im Jahr 2001. Den Grundstein der Filmarbeit in der Guerilla legte Halil Dağ. Er hat sehr viele Freunde und Freundinnen in der Filmarbeit ausgebildet. Einige dieser SchülerInnen sind noch unter uns. Wir versuchen hier, seine Arbeiten fortzusetzen. Halil förderte insbesondere Frauen in dieser Arbeit sehr, weil er daran glaubte, dass Frauen die Kunst weiterentwickeln würden.

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Angeklagt stellvertretend für die gesamte kurdische Bevölkerung

Angeklagt stellvertretend für die gesamte kurdische Bevölkerung

Şoreş Yüksel, 11.02.2011

Durch die arabische Welt zieht seit einigen Wochen eine Widerstandswelle. Die Bevölkerung bekundet ausdrück­lich ihre Unzufriedenheit und stellt sich gegen die Autokratie im eigenen Land. Parallel dazu kämpfen Kurdinnen und Kurden seit Jahrzehnten gegen die Politik des türkischen Staates, die sich darauf beschränkt, die kurdische Bevölkerung außer Gefecht zu setzen und ihren Willen zu brechen...

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Interview mit Leyla Hassan

Ostkurdistan/Iran: Unsere Aufgabe ist, ein politisches Bewusstsein unter den Menschen aufzubauen

Emma Sterk sprach mit Leyla Hassan über die Arbeit der PAJK [Partei der Frauenbefreiung Kurdistans] im Iran. Leyla Hassan ist 34 Jahre alt. Sie kommt aus Südwestkurdistan, das im syrischen Staatsgebiet liegt, wo sie sich 1991 der kurdischen Befreiungsbewegung anschloss.

Wie sah die Situation damals in Syrien aus? Wie war die Bewegung dort vertreten?

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