Der Konferenz an der Universität Hamburg, VMP 8, 3.–5. Februar 2012

Die kapitalistische Moderne herausfordern Alternative Konzepte und der kurdische Aufbruch Programm

Liebe Freundinnen und Freunde,

Die OrganisatorInnen der Konferenz »Die kapitalistische Moderne herausfordern – Alternative Konzepte und der kurdische Aufbruch« freuen sich, alle Interessierten zu einer Diskussion über theoretische und praktische Versuche eines alternativen Lebens ein- zuladen. Diese Konferenz wird auch für alle interessant sein, die mit dem Wandel der kurdi- schen Gesellschaft und und der kurdischen Bewegung Schritt halten und die von ihnen vor- geschlagen Alternativen kennen lernen möchten.

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Delegationsbericht zum Massaker in Roboskî (Qilaban) – Uludere/Şirnak


31.12.2011- 4. Januar 2012 - Kurdistan

TeilnehmerInnen:

Cansu Özdemir Abgeordnete der Fraktion Die Linke. Hamburg

Hamide Akbayir,  Ali Atalan Abgeordnete der Fraktion Die Linke.NRW

Robert Jarowoy, Ratsmitglied Fraktion Die Linke in Hamburg, Schriftsteller

 Der Anlass der Reise, die zum Beginn des Jahres stattfand, war die Ermordung der 35 kurdischen Zivilisten am 28.12.2011 durch Luftangriffe des türkischen Militärs in Uludere - Roboskî, an der Grenze zum Irak.

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Neues Massaker der Türkei an kurdischen Zivilisten

Türkische Kampfflugzeuge bombardieren kurdische Dörfer, mindestens 40 Kinder und Jugendliche ermordet.

In der Nähe des Dorfes Roboskî im Kreis Qileban (Uludere), Provinz Şirnêx (Şırnak), Türkei, bombardierten in der Nacht auf Donnerstag türkische Kampfflugzeuge eine Gruppe von Zivilisten. Bei dem Massaker wurden 40 Menschen ermordet.

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Ein Status für die Kurden – Freiheit für Abdullah Öcalan

Für unsere Existenz und Freiheit sind wir unterwegs!

Trotz ihrer Zahl von etwa 40 Millionen können die Kurden ihre Grundrechte als Volk bis heute noch nicht als solches wahrnehmen. Erster Grund dafür ist, dass die europäischen Großmächte mit dem Vertrag von Lausanne am 24. Juli 1923 Kurdistan vierteilten und den Staaten Türkei, Persien, Irak und Syrien unterordneten. Durch diesen Vertrag blieben die Kurden ohne garantierte Rechte und ohne gesicherten Status. Damit wurden sie zum einen ihrem Schicksal überlassen und zum anderen mit den grausamen Angriffen der Kolonialstaaten konfrontiert.

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Zwickmühle der Kollaboration

Mustafa Karasu (Yeni Özgür Politika, 31.01.2011)

Die Völker des Nahen Ostens [hier einmal in der Bedeutung vom Maghreb bis Iran] erheben sich nacheinander. Nachdem in Tunesien die Regierung gestürzt wurde, fiel sie auch in Ägypten. Nach Ägypten werden die Bevölkerungen anderer Länder der Region folgen, so wird erwartet.
Die Volkserhebung im Nahen Osten ist eigentlich ein verspäteter Akt. Denn schon seit Längerem haben die Regierungen ihre Legitimität verloren.

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